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SD-WAN oder MPLS?

Die Entwicklung der IT-Strukturen in Unternehmen ist ein Kernprozess mit dem Ziel der Bereitstellung einer anpassungsfähigen und zuverlässigen IT-Infrastruktur.

MPLS als historische Netzwerklösung für Standorte

MPLS (Multiprocotol Label Switching) ist historisch gesehen ein Meilenstein in der Welt der Netzwerke. Die ersten Installationen fanden gegen Ende der 1990er Jahre statt.

MPLS ist gut geeignet, definierte Endpunkte miteinander zu verbinden.

Entstanden ist MPLS aufgrund der Tatsache, dass damalige Netzwerke über Routingprotokolle an ihre Leistungsgrenzen kamen und man bei der Analyse des Netzwerkverkehrs feststellte, dass ein großer Teil des Datenverkehrs immer wieder zwischen den gleichen Endpunkten stattfindet.

Damit etablierte sich MPLS als Netzwerklösung für festgelegte Standorte und wird demnach auch überwiegend für die Vernetzung vieler Standorte eingesetzt.

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MPLS als historische Netzwerklösung für Standorte

MPLS (Multiprocotol Label Switching) ist historisch gesehen ein Meilenstein in der Welt der Netzwerke. Die ersten Installationen fanden gegen Ende der 1990er Jahre statt. MPLS ist gut geeignet, definierte Endpunkte miteinander zu verbinden. Entstanden ist MPLS aufgrund der Tatsache, dass damalige Netzwerke über Routingprotokolle an ihre Leistungsgrenzen kamen und man bei der Analyse des Netzwerkverkehrs feststellte, dass ein großer Teil des Datenverkehrs immer wieder zwischen den gleichen Endpunkten stattfindet. Damit etablierte sich MPLS als Netzwerklösung für festgelegte Standorte und wird demnach auch überwiegend für die Vernetzung vieler Standorte eingesetzt.

Kooperationen mit Managed Service Providern

In der Praxis werden MPLS-Netze immer von Providern realisiert, die über eigene oder zusätzlich gemietete Infrastrukturen verfügen. Es gibt jedoch keinen Anbieter, der eine weltweit eigene Infrastruktur besitzt. Es finden fast immer Kooperationen mit Partnern in anderen Ländern statt um ein Kundennetzwerk länderübergreifend zu realisieren.

Kostenintensive Bandbreiten beim Datenverkehr

Ein MPLS-Netzwerk ist hervorragend geeignet Daten innerhalb eines Firmennetzwerks sicher und schnell zu übertragen. Mittels einfacher „Quality of Service“ (QoS) Optionen kann man diverse Datenverkehre priorisieren. Viele Entscheider in Unternehmen bevorzugen MPLS als Lösung zur Vernetzung der Standorte, da man definierte SLA’s (Service Level Agreements) erhält, einen einzigen Vertragspartner hat und sich um nichts kümmern muss. Die wesentlichen Nachteile von MPLS, nämlich der oft hohe Preis schon bei kleinen Bandbreiten und die langwierige Bereitstellung, nimmt man dabei in Kauf.

Cloud-Services als Treiber der Digitalisierung

Diese Form der Standortvernetzung kommt aber an Grenzen, wenn man die aktuelle Entwicklung Richtung Cloud berücksichtigt. Die Bereitstellung der Anwendungen und das Speichern der Daten erfolgt immer weniger im Rechenzentrum der Unternehmenszentrale. Diese Leistungen verschieben sich immer mehr in die Cloud. Man nutzt SaaS (Software-as-a-Service) wie Office365, Salesforce und viele andere. Anwender müssen optimal auf diese Angebote zugreifen können. Das geht am besten auf dem direkten Weg, also ohne den Umweg über die zentrale Firewall in der Unternehmenszentrale.

Firwalls an den Standorten ermöglichen den Cloud-Konsum

Reine MPLS-Netzwerke kommen nicht umhin, an den Standorten Firewalls zu installieren, damit diese direkt auf das Internet zugreifen können um damit schnell Cloud-Angebote konsumieren. Je mehr Anwendungen und Daten des Unternehmens aber in die Cloud verschoben werden, desto weniger machen Netzwerkdesigns typischer MPLS-Infrastrukturen Sinn.

Der Kernprozess in Unternehmen – IT-Strukturen entwickeln sich

Man darf nicht vergessen, dass es sich um einen Prozess handelt, der durchaus mehrere Jahre dauern kann. Man darf auch die provokative Frage wie im Titel so nicht stellen. Für die meisten Unternehmen macht es Sinn, ein Ziel für die Entwicklung der IT über mehrere Jahre zu entwickeln. Getrieben durch Unternehmensstrategien ergeben sich Anforderungen für Anwendungen und damit für Infrastrukturen.

In der Praxis findet also kein Wechsel von MPLS zu SD-WAN statt nur weil man darin möglicherweise technologische Vorteile sieht.

Die Cloud kommt – unaufhaltsam.

Es ist nicht möglich eine generelle Empfehlung zu geben. Jedes Unternehmen und damit auch jede Infrastruktur sind individuell. Es gibt eindeutige Entwicklungen Richtung Cloud und es ist nur eine Frage der Zeit, wann Unternehmen diesen Schritt gehen. In dieser Entwicklung hinkt in Deutschland der Mittelstand oft ein wenig hinter den großen Unternehmen her.

Es ist auch nicht zwingend, dass die Nutzung der Cloud Abschied von MPLS bedeutet. Allerdings liegen die Vorteile von SD-WAN in Sachen Cloud klar auf der Hand.

Digitalisierung als großer Wettbewerbsfaktor

Unternehmen sind bereits die ersten Schritte gegangen um SD-WAN Technologie in ihre Infrastruktur zu migrieren.

Meist testen Unternehmen in einem PoC (Proof of Concept) die favorisierte(n) SD-WAN Lösung(en). Man möchte ein Gefühl für diese Technologie bekommen, um dann besser entscheiden zu können, wie und ob man SD-WAN einsetzen möchte. Sofern man sich die Unterstützung eines MSP’s (Managed Service Providers) einholt, wird dieser helfen das PoC zu implementieren und auch Vorschläge für die Migration unterbreiten.

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